Studierende der RWTH forschen am Polarkreis

14.10.2010

Eine zwölfköpfige, internationale Gruppe von Studierenden der RWTH Aachen, der TU Dortmund und der EPFL Lausanne beschäftigt sich derzeit in Kiruna mit der Messung von kosmischer Strahlung. In der nördlichsten Stadt Schwedens wollen sie einen Forschungsballon steigen lassen, der, ausgerüstet mit ihrem eigens gefertigtem Detektor PERDaix (Proton Electron Radiation Detector Aix-la-Chapelle), bis auf eine Höhe von 35 Kilometer steigen soll.

 

Mit Hilfe des Magnet-Spektrometers lassen sich hochenergetische kosmische Teilchenflüsse messen und die Auswirkung von Sonnenwind und interplanetarem Magnetfeld auf die kosmische Strahlung bestimmen. Dies sind wichtige Vorarbeiten für ein wesentlich größeres Experiment, welches 2015 von der NASA in der Antarktis gestartet werden soll. Ziel dieser Forschungen an der RWTH Aachen sind neue Erkenntnisse über die Natur der Dunklen Materie.

Das Forschungsprojekt ist Teil eines Studentenwettbewerbs des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Schwedischen Nationalen Raumfahrtbehörde (SNSB).

In einem ausführlichen Internet-Blog berichten die Studierenden über ihre Erfahrungen und Fortschritte bei ihrer Forschungsarbeit am Polarkreis. Es lassen sich dort außerdem viele Bilder und detaillierte Informationen über das Projekt finden. (http://bexus.wordpress.com/)

i.A. Sabine Rittinger

Stand:10/2010