PJ im Ausland

Ansprechpartnerin

Eliana Lemos

Name

Eliana Lemos

Auslandskoordinatorin

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+49 241 80 80618

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Die Medizinische Fakultät fördert auch die Mobilität der Studierenden ins Ausland und unterhält zahlreiche Partnerschaften mit hochrangigen Universitäten weltweit. Das PJ Büro unterstützt Sie gerne bei der Vorbereitung eines Auslandsaufenthaltes.

Sprechstunde Ausland

montags bis donnerstags von 13 bis 14 Uhr - Weitere Termine nach Vereinbarung

Rahmenbedingungen Auslandaufenthalt

Tertialbescheinigungen Ausland

Vordrucke für die Tertialbescheinigungen im Ausland finden Sie im Downloadbereich. Für das deutschsprachige Ausland (Schweiz, Österreich etc.) verwenden Sie bitte die englischsprachigen Tertialbescheinigungen. Der Auslandsaufenthalt darf nur zu den bei uns geltenden Tertialzeiten (siehe Downloadbereich) absolviert werden. Dabei gelten die gleichen Regelungen zu den Fehlzeiten wie im Inland (siehe unter: I. Formale Vorgaben).

Wichtiger Hinweis

Werden die Pflichttertiale Chirurgie oder Innere im Ausland absolviert, so muss dies entsprechend als „Chirurgie“ bzw. „Innere Medizin“ auf der Tertialbescheinigung ausgewiesen werden. Fachspezifikationen wie „Unfallchirurgie“, „Kardiologie“ o.ä. sind für die Pflichttertiale nicht zulässig.

Krankenhäuser im Ausland

Wenn Sie sich selbständig ein Krankenhaus im Ausland suchen, ist es wichtig, dass das betreffende Krankenhaus vom Landesprüfungsamt für die PJ- Ausbildung anerkannt ist. Eine entsprechende Liste finden Sie auf der PJ-Liste/Ausland des LPA.

Anerkennung neuer ausländischer Krankenhäuser

Sollte sich das Krankenhaus nicht auf der PJ-Liste befinden, so ist im Vorfeld eine sog. Gleichwertigkeits- bzw. Äquivalenzprüfung erforderlich. Hierfür müssen Sie sich mit einem vorgegeben Formular an den entsprechenden Fachvertreter (Chefarzt) im UKA und anschließend an das PJ-Büro wenden. Die „Äquivalenzbescheinigungen für die Anerkennung neuer ausländischer Einrichtungen“ finden Sie auf der Homepage des LPA.

Die Anerkennung durch das LPA muss unbedingt vor dem PJ Start vorliegen. Bitte reichen Sie diese frühzeitig beim LPA ein.

Sollte es sich um eine Partneruniversität handeln, brauchen Sie keine Äquivalenzprüfung für das Krankenhaus. Bitte überprüfen Sie im Vorfeld in Absprache mit dem Studiendekanat ob es sich tatsächlich um eine Partneruniversität handelt.

Studierendenstatus

Sie müssen sicherstellen, dass Sie im Ausland einen Studierendenstatus haben (Studienbescheinigung von der ausländischen Universität). Ist dies nicht möglich, so müssen Sie sich alternativ von der ausländischen Universität eine Bescheinigung ausstellen lassen, dass Sie den Medizinstudenten der ausländischen Universität in Rechten und Pflichten gleichgestellt sind. Eine entsprechende Vorlage finden Sie jeweils auf der zweiten Seite der Tertialbescheinigungen für das Ausland (siehe Downloadbereich). Ohne diese Bescheinigung kann eine abgeleistete Ausbildung im Ausland nicht angerechnet werden. Bitte beachten Sie in der Vorlage darf nur der Dekan der ausländischen Universität unterschreiben.

Wenn Sie an der ausländischen Universität einen Studierendenstatus haben, sollten sie weiterhin an der RWTH als Ersthörer eingeschrieben bleiben.

Versicherungsschutz

Während des Auslandsaufenthaltes sind Sie nicht über die RWTH Aachen versichert. Den Versicherungsstatus im Ausland müssen Sie mit der jeweiligen ausländischen Universität klären.

Achten Sie zusätzlich unbedingt auf einen im Ausland gültigen Krankenversicherungsschutz (z.B. eine Auslandskrankenversicherung).

Sprachnachweis

Bei Auslandsaufenthalten außerhalb des englischen bzw. französischen Sprachgebietes ist grundsätzlich vor Antritt der praktischen Ausbildung im Ausland ein Nachweis entsprechender Sprachkenntnisse zu führen, z. B. durch entsprechende Bestätigung einer Sprachkursteilnahme. Bei Auslandsaufenthalten innerhalb des englischen und französischen Sprachgebietes reicht der Sprachnachweis durch ein Schulabschlusszeugnis aus.

Der Sprachnachweis muss bei der Meldung zum M3 mit den Tertialbescheinigungen beim LPA eingereicht werden.

Splitting

Im Rahmen eines Auslandsaufenthaltes ist es möglich, ein Tertial in zwei Abschnitte von je 8 Wochen Dauer zu splitten. Dabei muss der 8-Wochen-Abschnitt im Ausland in ein und demselben Krankenhaus absolviert werden. Der zweite 8-Wochen-Abschnitt muss in der entsprechenden Abteilung im UKA oder in einem unserer Lehrkrankenhäuser verbracht werden. Pro Splittingabschnitt sind max. 5 Fehltage zulässig (siehe auch I. Formale Vorgaben).
Das Splitting ist nur einmal im PJ möglich und muss in jedem Fall vor Beginn des betreffenden Tertials im PJ-Büro genehmigt werden. Die entsprechenden Splittinganträge finden Sie unten im Downloadbereich.

Der vom PJ-Büro genehmigte Splittingantrag muss bei der Meldung zum M3 zusammen mit den Tertialsbescheinigungen beim LPA eingereicht werden.

Wichtiger Hinweis: Planen Sie Ihren Auslandsaufenthalt möglichst 1 Jahr vor PJ-Beginn, da im Vorfeld einige Formalitäten erforderlich sind!

Sobald Sie eine definitive schriftliche Zusage der ausländischen Universität/ des ausländischen Krankenhauses haben, informieren Sie bitte das PJ-Büro.