Neues Austauschprogramm zwischen RWTH und Tsinghua University

06.10.2015
Junge Frauen und Männer posieren für ein Foto Urheberrecht: Mengyang Gao

Die strategische Partnerschaft zwischen der RWTH Aachen und der Tsinghua University in Beijing ist um ein innovatives Austauschprogramm reicher: Der erste Teil des Joint Entrepreneurship Study Program endete jetzt in Aachen.

 

Organisiert wurde es durch den RWTH-Lehrstuhl für Wirtschaftswissenschaften für Ingenieure und Naturwissenschaftler von Professor Malte Brettel und das International Office der RWTH. Das Programm erhält Mittel aus dem DAAD-Programm „Strategische Partnerschaften“.

Während des achttägigen Programms lernten 14 Studierende der Tsinghua University School of Economics and Management und 17 RWTH-Studierende die Grundlagen von Entrepreneurship kennen. Sie erarbeiteten in binationalen Teams Fallbeispiele zu westlichen und chinesischen Start-Ups und stellten kulturelle Unterschiede heraus. Durch Unternehmensbesuche in Aachen und Köln konnte das Wissen vertieft werden. Ein Ziel des Programms war, die Studierenden beider Partnerhochschulen zu ermutigen, eigene und gemeinsame Business-Ideen zu entwickeln. Die wichtigsten Kursinhalte standen allen Studierenden in Form von Lernvideos zur Vor- und Nachbereitung online zur Verfügung.

Ein besonderes Element der Aachener Woche war das integrierte Buddy Programm. Die deutsch-chinesischen Paare fanden sich zu Beginn und begleiteten sich durch die gesamte Woche. Die Aachener Studierenden führten die Gäste aus Peking durch die Stadt. Dabei tauschten sie sich über das Leben als Student in Beijing und Aachen aus.

Ende November findet der zweite Teil des Joint Entrepreneurship Study Program in Beijing an der Tsinghua School of Economics and Management statt – dann haben die RWTH-Studierenden die Chance, weitere Einblicke in die chinesische Start-Up- und Unternehmenskultur zu gewinnen.