Mit Mut und Konzentration in die Zukunft

13.01.2016

Beim Tag der Elektrotechnik und Informationstechnik wurden die Absolventinnen und Absolventen verabschiedet. 

  Absolventinnen und Absolventen auf einer Bühne Urheberrecht: Thomas Pössinger/IWE Die neuen Absolventinnen und Absolventen der RWTH-Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik wurden feierlich verabschiedet.

„Sie müssen sich mündig machen, das heißt: Haben Sie den Mut, Ihre eigene Meinung in Entscheidungen einzubringen.“ In seiner Entlassungsrede an die neuen Absolventinnen und Absolventen der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RWTH sprach Professor em. Heinrich Kurz angesichts der zukünftigen beruflichen Herausforderungen den Graduierten Mut zu. Ebenso mahnte er aber auch einen kritischen Blick insbesondere auf die Auswüchse der digitalen Gesellschaft an und riet: „Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche.“ Seine Gratulation galt dabei nicht nur den erfolgreichen Studienabgängern, sondern auch der Fakultät. Sie habe es geschafft, interessante, dynamische junge Leute hervorzubringen – und keine Besserwisser.

Wie in jedem Jahr bildete der Tag der Elektrotechnik und Informationstechnik wieder einen würdigen Rahmen, um die neuen Absolventinnen und Absolventen feierlich zu verabschieden. Insgesamt 722 Studierende haben im abgelaufenen akademischen Jahr die Bachelor-, Master-, Diplom- und Promotionsstudiengänge der Elektrotechnik und Informationstechnik erfolgreich absolviert.

Im Jahreskalender der Fakultät spielt diese Veranstaltung eine besondere Rolle: „Für uns ist es wichtig, nach einem anspruchsvollen Studium den erfolgreichen Abschluss gemeinsam mit den Eltern, Freunden sowie auch mit den Professoren und übrigen Dozenten – sozusagen mit der ganzen Familie – in gebührender Weise zu feiern“, so Dekan Professor Dr. Wilfried Mokwa. Nicht zuletzt sollen die Kontakte zwischen Absolventen und Fakultät bestehen bleiben und die Verbindungen im Alumni-Netzwerk weiter gestärkt werden.

Der Wert dieser Beziehungen wurde an dem Festtag insbesondere bei der Vergabe der von der Industrie gespendeten Preise für die besten Bachelor-, Master- und Promotionsabschlüssse deutlich. Viele ehemalige Absolventen kamen als Laudatoren zurück zur Alma Mater, womit „sich der Kreis schließt“, wie Dr. Hermann Wehr, Geschäftsführer der Fakultät, es ausdrückte. Im Laufe des Abends wurden der Rohde & Schwarz-Preis, der MATLAB Team Award, der Siemens Master-Preis, der Robert-Bosch-Preis, der Telefónica-Preis, der STAWAG-Preis, der Trianel-Wirtschaftsingenieurpreis, der ABB-Preis und der Viktor-und-Mirka-Pollak-Preis vom Freundes- und Förderverein proRWTH vergeben.

Redaktion: Presse und Kommunikation