Kooperationen

  JARA-BRAIN: Hirnforschung in Kooperation mit dem FZ Jülich Urheberrecht: © Benjamin Bock JARA-BRAIN: Hirnforschung in Kooperation mit dem FZ Jülich

Die Kliniken und Institute der Medizinischen Fakultät unterhalten eine Vielzahl von Kooperationen zu Forschungseinrichtungen im In- und Ausland. Von besonderer Bedeutung sind jedoch die strategischen Partnerschaften mit dem Forschungszentrum Jülich (FZ Jülich) und dem akademisch zuikenhuis Maastricht (azM).

Im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder haben die RWTH und das FZ Jülich die Jülich Aachen Research Alliance (JARA) ins Leben gerufen. Diese Allianz zwischen einer Hochschule und einer außeruniversitären Forschungseinrichtung bietet Forscherinnen und Forschern ein exzellentes Umfeld, durch das Forschungsmöglichkeiten erschlossen und Projekte verwirklicht werde können, die den Partnern alleine verwehrt bleiben würden. Die Medizinische Fakultät ist in erster Linie an dem Forschungsbereich JARA-BRAIN beteiligt, der sich mit Hirnforschung beschäftigt.

Das akademisch zuikenhuis Maastricht (azM) ist geografisch der nächstgelegene Standort mit einem Universitätsklinikum und einer Medizinischen Fakultät. Daher liegt es nahe, auch hier einen besonders engen Austausch zu pflegen.

Zu Beginn der Zusammenarbeit, die in die neunziger Jahre zurückreicht, fand diese in erster Linie auf dem Gebiet der universitären Krankenversorgung und der klinischen Forschung statt. Mittlerweile gibt es eine Reihe klinischer Professuren, die an beiden Standorten tätig sind, unter anderem in der Gefäßchirurgie und der Nuklearmedizin. Im Bereich der Forschung gibt es eine Reihe von Kooperationen auf Klinik- und Institutsebene.

Aachen-Maastricht Institute for CardioRenal Disease – AMICARE

Besonders hervorzuheben ist hier das im Oktober 2022 offiziell gegründete Aachen-Maastricht Institute for CardioRenal Disease – AMICARE. Als Pioniere auf dem Gebiet der kardiorenalen Forschung haben die RWTH Aachen und die Universität Maastricht in den letzten zehn Jahren eine starke und erfolgreiche grenzüberschreitende Zusammenarbeit aufgebaut, die die kardiovaskuläre und renale Forschung beider Institute eng zusammenführt.

AMICARE, als gemeinsames internationales Institut der RWTH Aachen und der Universität Maastricht, bringt die Zusammenarbeit zwischen Aachen und Maastricht auf dem Gebiet der kardiorenalen Forschung auf das höchste Niveau: Das volle Potenzial in der Entwicklung innovativer diagnostischer und therapeutischer Ansätze, der internationalen Sichtbarkeit sowie der industrierelevanten Forschung wird ausgeschöpft.

AMICARE befindet sich in Deutschland auf dem RWTH Aachen Campus. Im AMICARE arbeiten Forscher und Kliniker intensiv mit privaten Partnern zusammen, darunter Pharmaunternehmen, Biotech- und Medizintechnikfirmen. Diese direkte und interdisziplinäre Interaktion von Grundlagenforschern, Klinikern und privaten Partnern in AMICARE bietet genau das, was für eine bessere Umsetzung, Valorisierung und Verwertung der Forschung erforderlich ist.