DFG-gefördert

 

Aktuelle Verbundvorhaben an der Medizinischen Fakultät, die durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert werden

Blick durch ein Mikroskop Urheberrecht: med. Fakultät  

  • SFB 1382 – Die Darm-Leber-Achse – Funktionelle Zusammenhänge und therapeutische Strategien
    Der Sonderforschungsbereich „Die Darm-Leber-Achse – Funktionelle Zusammenhänge und therapeutische Strategien“ fokussiert auf das Zusammenspiel der beiden Organe. Ziel ist es, ein besseres Verständnis der molekularen Mechanismen und funktionellen Zusammenhänge von Darm und Leber zu erlangen.
    Sprecher: Professor Dr. Oliver Pabst
  • TRR 219 – Mechanisms of Cardiovascular Complications in Chronic Kidney Diseases

    Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen (CKD) weisen ein massiv erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse auf. Veränderungen im Kreislauf sowie im Myokard tragen entscheidend zum erhöhten kardiovaskulären Risiko bei Patienten mit CKD bei. Die molekularen Mechanismen sowie die beteiligten Mediatoren sind jedoch weitgehend unerforscht. Ziel des SFB/TRR 219 ist es, die renalen und kardiovaskulären Interaktionen besser zu verstehen, um so zur Entwicklung neuer Behandlungsstrategien zur Verringerung des kardiovaskulären Risikos bei CKD-Patienten beizutragen.
    Sprecher: Professor Dr. Joachim Jankowski

  • TRR 57 – rganfibrose: Von den Mechanismen der Schädigung zur Beeinflussung der Erkrankung

    Ziel des Verbundes in seiner 3. Förderperiode ist es, alternative Behandlungsmethoden zu finden, um Organtransplantationen nach Organfibrosen zu vermeiden. Organfibrosen sind Vernarbungen, die als Folge von Leber- oder Nierenerkrankungen, wie Diabetes, Hepatitis oder Autoimmunerkrankungen, entstehen und häufig zu irreparablen Organschäden führen. In den ersten beiden Förderperioden wurden im SFB/TRR 57 „Organfibrose: Von den Mechanismen der Schädigung zur Beeinflussung der Erkrankung“ neue pro- und anti-fibrotische Signalwege untersucht, die entweder in nur einem, oder in beiden Organsystemen eine Rolle spielen.
    Sprecher: Professor Dr. Christian Trautwein

  • FOR 2591 – Severity Assessment in Animal Based Research

    Die tierbasierte Forschung muss dem 3R-Prinzip folgen (replace, refine, reduce), nicht nur im Hinblick auf die ethische Rechtfertigung der Tierverwendung, sondern auch im Hinblick auf die Sicherung der Qualität im Sinne der Standardisierung. Hier ist die Beurteilung der Schwere, die Tiere erfahren, zu einer Voraussetzung für die Projektgenehmigung in der EU (2010/63/EU) geworden. Ziel der Forschergruppe ist es, objektive, klassifizierbare und standardisierte Schweregradparameter in Tierversuchsmodellen zu identifizieren. Daher werden die bestehenden Methoden validiert, verfeinert und mit neuen minimal- und nicht-invasiven Überwachungstechniken korreliert.
    Sprecher: Professor Dr. René Tolba

  • KFO 344 – Mechanismen und molekulare Zielstrukturen der Myelofibrose in Myeloproliferativen Neoplasien (MPN)
    Myeloproliferative Neoplasien (MPN) sind typischerweise durch zunehmende Faservermehrung im Knochenmark (primäre oder sekundäre Myelofibrose) und/oder leukämische Transformation charakterisiert, die Ursachen dafür sind jedoch weitgehend unbekannt. Die Klinische Forschergruppe verfolgt folgende Ziele: die Untersuchung von Mechanismen der Entwicklung von Myofibroblasten, die Analyse von Veränderungen in der Knochenmarknische bei MPN, die für die Transformation des Knochenmarks in eine onkogene Einheit verantwortlich sind, sowie durch bessere Kenntnis der zugrundeliegenden Mechanismen neue zelluläre und molekulare therapeutische Zielstrukturen bei Myelofibrose zu identifizieren.

    Sprecher: Professor Dr. Tim Brümmendorf
    Leiter: Professor Dr. Steffen Koschmieder

  • SPP 2014 – Auf dem Weg zur implantierbaren Lunge
    Ziel dieses DFG-Schwerpunktprogramms ist es, durch eine koordinierte, grundlagenwissenschaftliche Forschung Lösungen für die Probleme zu finden, die heute dem Langzeiteinsatz und der Implantation eines Lungenunterstützungssystems im Wege stehen. So soll beispielsweise die Biokompatibilität der Fremdoberflächen verbessert und Strategien für neue Antikoagulations-Regime, Ansätze zur Optimierung der Gas-und Blutströmung unter Berücksichtigung des individuellen Patientenbedarfs und Lösungen zur Miniaturisierung der Systeme verfolgt werden.
    Koordinator: Professor Dr. Rolf Rossaint