DFG-gefördert

 

Aktuelle Verbundvorhaben an der Medizinischen Fakultät, die durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert werden

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  • KFO 5011 - Integration neuer Methoden zur Verbesserung von translationaler Nierenforschung
    Im Bereich von Nierenerkrankungen werden die wenigsten klinischen Studien durchgeführt, dabei sind Erkrankungen der Niere sehr komplex. Die Klinische Forschungsgruppe „Integration neuer Methoden zur Verbesserung von translationaler Nierenforschung“ will diese Lücke schließen. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, neue Verfahren zu etablieren, die die Pathophysiologie von Nierenerkrankungen besser verständlich machen, und daraus neue diagnostische Ansätze, neue Fragestellungen für klinische Studien und letztlich neue Therapien zu entwickeln. (Laufzeit ab 2021)
    Sprecher: Professor Dr. Peter Boor
    Leiter: Professor Dr. Marcus Möller

  • KFO 344 – Mechanismen und molekulare Zielstrukturen der Myelofibrose in Myeloproliferativen Neoplasien (MPN)
    Myeloproliferative Neoplasien (MPN) sind typischerweise durch zunehmende Faservermehrung im Knochenmark (primäre oder sekundäre Myelofibrose) und/oder leukämische Transformation charakterisiert, die Ursachen dafür sind jedoch weitgehend unbekannt. Die Klinische Forschergruppe verfolgt folgende Ziele: die Untersuchung von Mechanismen der Entwicklung von Myofibroblasten, die Analyse von Veränderungen in der Knochenmarknische bei MPN, die für die Transformation des Knochenmarks in eine onkogene Einheit verantwortlich sind, sowie durch bessere Kenntnis der zugrundeliegenden Mechanismen neue zelluläre und molekulare therapeutische Zielstrukturen bei Myelofibrose zu identifizieren. (Laufzeit ab 2019)
    Sprecher: Professor Dr. Tim Brümmendorf
    Leiter: Professor Dr. Steffen Koschmieder

  • TRR 219 – Mechanisms of Cardiovascular Complications in Chronic Kidney Diseases

    Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen (CKD) weisen ein massiv erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse auf. Veränderungen im Kreislauf sowie im Myokard tragen entscheidend zum erhöhten kardiovaskulären Risiko bei Patienten mit CKD bei. Die molekularen Mechanismen sowie die beteiligten Mediatoren sind jedoch weitgehend unerforscht. Ziel des SFB/TRR 219 ist es, die renalen und kardiovaskulären Interaktionen besser zu verstehen, um so zur Entwicklung neuer Behandlungsstrategien zur Verringerung des kardiovaskulären Risikos bei CKD-Patienten beizutragen. (Laufzeit ab 2018)
    Sprecher: Professor Dr. Joachim Jankowski

  • FOR 2591 – Severity Assessment in Animal Based Research

    Die tierbasierte Forschung muss dem 3R-Prinzip folgen (replace, refine, reduce), nicht nur im Hinblick auf die ethische Rechtfertigung der Tierverwendung, sondern auch im Hinblick auf die Sicherung der Qualität im Sinne der Standardisierung. Hier ist die Beurteilung der Schwere, die Tiere erfahren, zu einer Voraussetzung für die Projektgenehmigung in der EU (2010/63/EU) geworden. Ziel der Forschergruppe ist es, objektive, klassifizierbare und standardisierte Schweregradparameter in Tierversuchsmodellen zu identifizieren. Daher werden die bestehenden Methoden validiert, verfeinert und mit neuen minimal- und nicht-invasiven Überwachungstechniken korreliert. (Laufzeit ab 2017)
    Sprecher: Professor Dr. René Tolba

  • SPP 2014 – Auf dem Weg zur implantierbaren Lunge
    Ziel dieses DFG-Schwerpunktprogramms ist es, durch eine koordinierte, grundlagenwissenschaftliche Forschung Lösungen für die Probleme zu finden, die heute dem Langzeiteinsatz und der Implantation eines Lungenunterstützungssystems im Wege stehen. So soll beispielsweise die Biokompatibilität der Fremdoberflächen verbessert und Strategien für neue Antikoagulations-Regime, Ansätze zur Optimierung der Gas-und Blutströmung unter Berücksichtigung des individuellen Patientenbedarfs und Lösungen zur Miniaturisierung der Systeme verfolgt werden. (Laufzeit ab 2017)
    Koordinator: Professor Dr. Rolf Rossaint