Bund-/Länder-gefördert

 

Eine Auswahl aktueller Verbundvorhaben an der Medizinischen Fakultät, die durch den Bund oder die Länder gefördert werden

Cave-Wissenschaftleriennen Urheberrecht: med. Fakultät  
  • Medizininformatik-Initiative-SMITH – Smart Medical Information Technology for Healthcare
    Gefördert durch das BMBF
    Ziel dieses Konsortiums, bestehend aus den universitätsmedizinischen Standorten Leipzig, Aachen, Jena, Hamburg, Bonn, Essen und Halle, ist es, eine innovative Struktur zur einrichtungsübergreifenden Vernetzung und dem Austausch von Forschungs- und Versorgungsdaten zwischen den Standorten und über das Konsortium hinaus zu entwickeln. Dazu arbeiten in SMITH klinische, epidemiologische und systemmedizinische Forscher, Wissenschaftler der Medizininformatik sowie Leiter und Mitarbeiter der Informationstechnologie mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Industriepartnern eng zusammen.
    2. Sprecher des Konsortiums: Professor Dr. Gernot Marx

  • LiSyM – Systemmedizin der Leber
    Gefördert durch das BMBF

    In diesem deutschlandweiten Forschungsverbund entwickeln Mathematiker, Modellierer, Pharmakologen, Molekularbiologen und klinische Wissenschaftler gemeinsam einen systemmedizinischen Ansatz zur Erforschung von frühen und fortgeschrittenen Lebererkrankungen. Ziel ist es, neue experimentelle Daten und Daten aus bestehenden Datenbanken zu gewinnen und zu nutzen, um Computermodelle zu erstellen, die die Entscheidungsfindung am Patientenbett erleichtern und die Wirkung neuer Medikamente bei der Behandlung von metabolischen Lebererkrankungen vorherzusagen.
    Ansprechpartner: Professor Dr. Christian Trautwein

  • Bio2Treat
    Gefördert durch das BMBF
    Ziel des Vorhabens ist es, patientenspezifische Daten zu gewinnen und zur Diagnose und mittelfristig Therapie-Verbesserung chronischer Schmerzen zu integrieren. Dabei kommen innovative Methoden zum Einsatz: Patientenspezifische, induzierte, pluripotente Stammzellen und daraus abgeleitete Neurone, quantitative sensorische Testung und eine „Pain Watch“, eine Smartphone/ Smartwatch-Kombination, die biometrische Daten erhebt.
    Koordinatorin: Professorin Dr. Angelika Lampert

  • TELnet@NRW – Telemedizinisches, intersektorales Netzwerk als neue digitale Struktur zur messbaren Verbesserung der wohnortnahen Gesundheitsversorgung, gefördert durch den Innovationsfonds des G-BA

    Ziel des Projektes „TELnet@NRW“ ist es daher, die intensivmedizinische und infektiologische Behandlungsqualität in der Arztpraxis und im Krankenhaus mittels digitaler Anwendungen weiter zu verbessern. Telemedizin ermöglicht es, medizinisches Wissen genau dort zu nutzen, wo es benötigt wird. Über eine gesicherte Datenleitung können sich Ärzte und Gesundheitsfachkräfte mittels einer Audio-Videokonferenz gemeinsam beraten – und das rund um die Uhr.
    Projektleitung: Professor Dr. Gernot Marx

  • Optimal@NRW – Optimierte Akutversorgung geriatrischer Patienten durch ein intersektorales telemedizinisches Kooperationsnetzwerk – gefördert durch den Innovationsfonds des G-BA
    Das Ziel des Projektes ist die messbare Verbesserung der medizinischen Akutversorgung sowie der Vermeidung inadäquater Krankenhauseinweisungen geriatrischer Patienten in stationärer und ambulanter Pflege. Optimal@NRW ermöglicht die modulare Etablierung innovativer intersektoraler Strukturen, auf deren Basis die Zusammenarbeit von ambulant tätigen Ärzten, Krankenhäusern, Pflegeheimen, ambulanten Pflegediensten und dem Rettungsdienst patientenzentrierter durchgeführt werden kann.
    Projektleiter: Dr. Jörg Brokmann

  • Familien-SCOUT – Sectoren- und phasenübergreifende Unterstützung für Familien mit krebserkranktem Elternteil, gefördert durch den Innovationsfonds des GB-A

    Weitere Infos: www.ukaachen.de/kliniken-institute/familien-scout/ueber-familien-scout.html

    Ziel dieses Projektes ist es, ein Versorgungsmanagement zu schaffen, das Familien mit minderjährigen Kindern, in denen ein Elternteil schwer erkrankt ist, unterstützt. Um die Belastung der Familien zu vermindern, sollen sogenannte Familien-Scouts eingesetzt werden, die frühzeitig mit Beratung und Information zur Seite stehen. Im Projekt wird evaluiert, ob mit Zeit der durch den Einsatz von Familien-Scouts die Belastung der Familie – im Vergleich zu Familien ohne Familien-Scout – sinkt. Es ist explizit Bestandteil des Projektes, die Maßnahme und die damit verbundenen Erkenntnisse auf vergleichbare Regionen auszuweiten.
    Projektleiter: Professor Dr. Tim Brümmendorf

  • OncoCare – Initiative für Innovative Patientenzentrierte Onkologische Betreuung in der Euregio
    gefördert durch das Interreg V-Programm
    Ziel des OncoCare-Projekts ist die Optimierung der Versorgung von Krebspatienten in der Euregio Maas-Rhein. Durch die grenzüberschreitende Kooperation im Dreiländereck soll der Zugang von Krebspatienten zu innovativen Therapiekonzepten und der personalisierten Krebsmedizin verbessert werden. Dieses Ziel soll durch verschiedene Maßnahmen mit den Schwerpunkten Patienten-zentrierte Medizin, Qualität der Versorgung und Transfer von Innovationen in die Klinik erreicht werden.
    Ansprechpartner: Medizinische Klinik IV, Kira Brings und Rebecca Bremen

  • Pro-Kind Rheuma – Handlungs- und Therapie-Protokolle in der Kinder-Rheumatologie, gefördert durch den Innovationsfonds des GB-A (Weitere Infos: www.krhoko.de/html/downloads.html)

    Ziel dieses Projektes ist es, die Versorgung und Prognose von Kindern mit rheumatischen Erkrankungen zu verbessern. Die Anzahl der Therapieoptionen für Kinder und Jugendliche mit rheumatischen Erkrankungen wächst ständig. Daten zur vergleichenden Wirksamkeit und Sicherheit der verfügbaren Antirheumatika sind allerdings kaum vorhanden. Informationen darüber, welche Therapie bei welcher Patientengruppe wann und wie lange für ein bestmögliches Outcome einzusetzen ist, fehlen. Um dies zu verändern, wurden in strukturierten Prozessen Therapieprotokolle für verschiedene kindlich-rheumatische Erkrankungen entwickelt. Deren Praktikabilität, Anwendung und Wirksamkeit soll bundesweit multizentrisch bei 500 neu erkrankten Patienten longitudinal im Rahmen dieses Projektes verfolgt werden. Das Projekt wird Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie wir in Zukunft Kinder mit Rheuma behandeln.
    Projektleiter: