Auswahlverfahren Zahnmedizin

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Annika Martens

Referentin für administrative Angelegenheiten und Koordination Zahnmedizin

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Deutsche, EU-Staatsangehörige und Bildungsinländer (= ausländische Studieninteressenten mit einem deutschen Abitur) müssen sich für Zahnmedizin bei der Stiftung für Hochschulzulassung (hochschulSTART, 44128 Dortmund) bewerben.

Studieninteressente, die nicht zu dem oben genannten Personenkreis gehören, müssen sich beim International Office der RWTH Aachen bewerben.

Studieninteressente, die im aktuellen Jahr ihr Abitur erworben haben können sich jeweils bis zum 15. Juli für das nächste Wintersemester anmelden (Für "Altabiturienten" gilt der Stichtag 31. Mai). In Aachen kann man den Studiengang Zahnmedizin nur zum Wintersemester (d.h. Mitte Oktober) beginnen. Die Bewerbung bei hochschulSTART gilt für alle Universitäten in Deutschland, an denen man Zahnmedizin studieren kann.

Bewerbungsfristen Wintersemester 20/21 : Start: 01.07.2020. Ende: 20.08.2020, Bewerbungsfrist Altabiturienten: 25.07.2020

Auswahlquoten Zahnmedizin:

Von der Gesamtzahl der Studienplätze werden zunächst die Plätze in den sogenannten Vorabquoten (siehe Vergabeverordnung NRW) vergeben. Die verbleibenden Studienplätze werden nach folgendem Schlüssel verteilt:

Abiturbestenquote: 30% der Studienplätze an die Abiturbesten (oder äquivalente Hochschulzugangsberechtigung, HZB)
Zusätzliche Eignungsquote (ZEQ): 10% der Studienplätze
Auswahlverfahren der Hochschule (AdH): 60% der Studienplätze

  Überblick über die Quoten Abiturbestenquote, ZEQ und Auswahlverfahren der Hochschule Urheberrecht: www.hochschulstart.de Überblick über die Quoten Abiturbestenquote, ZEQ und Auswahlverfahren der Hochschule  

Abiturbestenquote:

Hierzu finden Sie alle notwendigen Informationen auf der Seite der Stiftung für Hochschulzulassung.

Zusätzliche Eignungsquote (ZEQ):

Die 10% der Studienplätze in der zusätzlichen Eignungsquote (ZEQ) werden mit Hilfe eines Punktesystems mit maximal 100 Punkten vergeben. Die Abitur- oder HZB-Note spielt keine Rolle. Im WS 20/21 und WS 21/22 gibt es eine Wartezeitübergangsregelung:

Im WS 20/21 werden hier maximal 45 Punkte vergeben (drei Punkte je Wartehalbjahr ohne Studienzeiten an Hochschulen in Deutschland, maximal werden 15 Wartehalbjahre angerechnet). Im WS 21/22 werden hier maximal 30 Punkte vergeben (zwei Punkte je Wartehalbjahr ohne Studienzeiten an Hochschulen in Deutschland, maximal werden 15 Wartehalbjahre angerechnet).

Ab dem WS 22/23 werden keine Punkte mehr für die Wartezeit vergeben.

Die verbleibenden Punkte in der ZEQ können jeweils zur Hälfte über das Ergebnis im TMS und über eine abgeschlossene Berufsausbildung erreicht werden. Die Liste der anrechenbaren Berufsausbildungen können auf der Seite www.hochschulstart.de nachgesehen werden.

 

Auswahlverfahren der Hochschule - Zahnmedizin

Die 60% der Studienplätze im Auswahlverfahren der Hochschule (AdH) werden folgendermaßen vergeben:

45% Abiturnote, 45% TMS-Testergebnis und 10% Berufsausbildung.

Auch hier findet ein Punktesystems mit maximal 100 Punkten Anwendung.

 

Informationen zum TMS-Test:

Der TMS wird von Universitäten Deutschlands mit medizinischen Fakultäten gemeinsam durchgeführt. Diese haben die ITB Consulting GmbH, Bonn, mit der Testentwicklung und –auswertung beauftragt. Der TMS wird einmal im Jahr vor Ablauf der Bewerbungsfristen bei hochschulSTART.de durchgeführt. Der genaue Termin und der Ort der Prüfung werden jeweils rechtzeitig vorher durch die TMS Koordinierungsstelle bekannt gegeben. Die Anmeldung zum TMS muss jeweils bis zum 15. Januar bei der TMS Koordinierungsstelle eingegangen sein (Ausschlussfrist). Die TMS Koordinierungsstelle bestimmt die Form der Anmeldung.

Zum TMS wird nur zugelassen und eingeladen, wer

1. sich frist- und formgerecht für den TMS angemeldet hat,
2. die Testgebühr, die nach einer gesonderten Gebührensatzung erhoben wird, fristgerecht entrichtet hat,
3. entweder bereits im Besitz einer allgemeinen, besonderen oder fachgebundenen Hochschulzugangsberechtigung ist (Altabiturientinnen und Altabiturienten) oder diese im laufenden oder darauf folgenden Schuljahr voraussichtlich erwerben wird,
4. die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt ist oder nach § 2 Satz 2 HVZ Deutschen gleichgestellt ist und
5. am TMS in Deutschland noch nicht teilgenommen hat.

Die Zulassung zum TMS ist zu versagen, wenn die Voraussetzungen nach Satz 1 nicht erfüllt sind. Das Testergebnis wird von der ITB Consulting GmbH, Bonn, ermittelt und den Testteilnehmerinnen und –teilnehmern mitgeteilt. Die Ermittlung und Darstellung des Testergebnisses ergibt sich aus der Anlage.